Gartenarbeiten im März
Welche Gartenarbeiten in den Bereichen Ziergarten, Nutzgarten und Rasen im März anstehen, erfahren Sie hier.
Ziergarten
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Stauden zurückschneiden
Jetzt werden die abgestorbenen Pflanzenteile vieler Stauden bodennah zurückgeschnitten. Dadurch erhalten die jungen Austriebe ausreichend Licht und können sich mit steigenden Temperaturen gut entwickeln. Viele Stauden freuen sich jetzt über eine Gabe organischen Düngers oder reifen Komposts.
Stauden teilen
Nach dem Rückschnitt lassen sich viele Stauden gut teilen. Heben Sie die Pflanze vorsichtig mit einer Grabegabel aus dem Boden und teilen Sie den Wurzelstock oder das Rhizom mit den Händen oder einem scharfen Messer in mehrere kräftige Teilstücke.
Rosen schneiden
Bodendecker-, Zwerg-, Beet- und Edelrosen werden jetzt auf etwa 20 Zentimeter zurückgeschnitten. Strauch- und Kletterrosen benötigen meist nur einen Auslichtungs- und Formschnitt. Entfernen Sie dabei abgestorbene, kranke oder sich kreuzende Triebe.
Einmalblühende Wildrosen werden im Frühjahr nicht geschnitten, da sie ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr angelegt haben.
Rosen düngen
Damit Rosen kräftig austreiben und zahlreiche Blüten bilden, benötigen sie jetzt ausreichend Nährstoffe. Beachten Sie dabei die Dosierungsempfehlungen des jeweiligen Düngers.
Sommerblühende Sträucher schneiden
Sommerblühende Gehölze wie Sommerflieder, Rispenhortensien, Schneeballhortensien, Bartblume oder Blauraute blühen am diesjährigen Austrieb. Ein kräftiger Rückschnitt fördert die Bildung neuer Triebe und sorgt für einen kompakten Wuchs sowie eine reiche Blüte. Kürzen Sie die Triebe deshalb um etwa die Hälfte bis zwei Drittel ein.
Ziersträucher auslichten
Vergreiste Ziersträucher können jetzt ausgelichtet werden. Vor dem Laubaustrieb ist der Aufbau der Pflanze gut zu erkennen. Entfernen Sie die ältesten Triebe möglichst bodennah. Das regt die Bildung neuer Basistriebe an und sorgt langfristig für einen natürlich aufgebauten, gut belaubten Strauch.
Mehr über den Schnitt von Gehölzen erfahren Sie hier.
Ziersträucher düngen
Mit Beginn des Austriebs steigt der Nährstoffbedarf vieler Ziersträucher. Eine ausgewogene Düngung unterstützt Wachstum und Blütenbildung. Mykorrhiza-haltige Dünger können dabei eine sinnvolle Ergänzung sein und die Entwicklung des Wurzelsystems unterstützen.
Kirschlorbeer schneiden
Schneiden Sie jetzt abgestorbene oder durch Frost geschädigte Triebe des Kirschlorbeers mit einer scharfen Gartenschere zurück. Auf elektrische Heckenscheren sollte möglichst verzichtet werden, da viele Blätter angeschnitten werden und anschließend braune Blattränder entwickeln können.
Lavendel schneiden
Kürzen Sie den Lavendel um etwa die Hälfte des vorjährigen Zuwachses ein. Schneiden Sie möglichst nicht in das alte, kahle Holz zurück, da der Austrieb dort häufig nur spärlich erfolgt.
Nutzgarten
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Beerensträucher schneiden
Entfernen Sie bei Johannis- und Stachelbeeren die ältesten Triebe bodennah. Dadurch werden junge Triebe gefördert und die Sträucher bleiben langfristig ertragreich. Ältere Triebe erkennen Sie meist an ihrer dunkleren, rissigen Rinde.
Mit Kompost düngen
Reifer Kompost versorgt den Boden mit organischer Substanz und Nährstoffen. Je nach Kultur genügen meist etwa drei bis vier Liter pro Quadratmeter.
Rasen
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Rasen düngen
Ab Ende März kann – abhängig von der Witterung – die erste Rasendüngung erfolgen. Verwenden Sie möglichst einen hochwertigen Rasendünger, der den Rasen gleichmäßig mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt.
Für intensiv genutzte oder durch Trockenheit belastete Rasenflächen können Produkte mit Mykorrhiza oder weiteren wurzelfördernden Bestandteilen eine sinnvolle Ergänzung sein.
Rasen mähen
Je nach Witterung beginnt im März die neue Mähsaison. Eine Schnitthöhe von etwa fünf Zentimetern schützt den Boden vor zu starker Austrocknung und fördert einen dichten Rasenbestand.
Brunner-Tipp: Leicht angetrockneter Rasenschnitt eignet sich hervorragend als Mulchmaterial unter Bäumen, Sträuchern oder Rosen. Er schützt den Boden vor Austrocknung und liefert beim Verrotten organische Substanz.
